„Innen, Außen und Dazwischen“ ist eine sogenannte Cross-Media Ausstellung.

Das heißt, es wird nicht nur Malerei, Zeichnung, Siebdruck, Cyanotypie und Skulptur zu sehen sein, sondern auch Teile von Rauminstallationen und eine Videoarbeit.

 

Im ersten Moment klingt das nach heillosem Chaos, doch bei genauerem Hinschauen ist ein ganz klares Konzept zu erkennen.

Die Flut an Materialien und Techniken entspringt nicht etwa einem launenhaften, unentschlossenen, hyperaktivem Geist, sondern ist als eine Übersetzung – ein und des selben Themas – in verschiedene „Sprachen“ zu verstehen.

 

Es geht in allen Arbeiten immer um das Wesen „Mensch“ und seine Fülle an Emotionen, die es unter seiner Oberfläche speichert und zu verbergen sucht.

Es geht um Spuren, die Kindheit, Jugend, schöne und schlechte Erfahrungen hinterlassen und um deren Auswirkungen.

Es geht um menschliche Verbindungen und Abhängigkeiten, um Gemeinsamkeiten und Differenzen, was durch Werkstitel wie „Searching for Connection“, oder „Was uns verbindet“ schon zu erahnen ist.

 

Bei der Darstellung dieser Verhältnisse/Zustände/Befindlichkeiten geht es allerdings nie um das Abbilden der sogenannten Realität, sondern um eine von mir erinnerte und empfundene Wahrnehmung der Dinge.

 

Die abgebildeten Personen und auch die Landschaften befinden sich in einer eigenartigen Schwebe.

Sie lassen sich nur schwer erfassen und einordnen.

Sie sind – wie der Titel der Ausstellung schon andeutet – Dazwischen.